Führerscheinklasse B

Erlaubte Fahrzeugklasse

Kraftfahrzeuge (ausgenommen Krafträder)

  • bis 3.500 kg zulässige Gesamtmasse (zGM),
  • mit bis zu 8 Sitzplätzen (zusätzlich zum Fahrersitz),
  • auch mit Anhänger (zGM des Anhängers: maximal 750 kg),
  • auch mit schwererem Anhänger, sofern die Kombination 3.500 kg nicht übersteigt.

Mindestalter

  • 17 Jahre: Begleitetes Fahren (B17)
  • 18 Jahre

Dein Ablauf

1. Schritt: Die Anmeldung

Melde dich ganz unverbindlich über unser Online-Anmeldung Formular an (den Button dazu findest du ganz unten). Wir vereinbaren dann einen persönlichen Termin wo wir über den Ablauf und das weitere Vorgehen sprechen. Falls du dann noch offene Fragen haben solltest, beantworten wir dir diese natürlich auch gerne.

2. Schritt: Beantrage deinen Führerschein bei der Führerscheinstelle

Dafür brauchst du:

  • Die Bestätigung deiner Fahrschule,
  • ein biometrisches Passbild,
  • deinen Reisepass oder Personalausweis,
  • das Ergebnis eines Sehtests beim Optiker (nicht älter als 2 Jahre),
  • den Nachweis über einen erfolgreich abgeschlossenen Erste-Hilfe-Kurs.

3. Schritt: Schließe den theoretischen Teil ab

  • 14 x 90 min Theorie (12 x Basisunterricht, 2 x Autounterricht)

4. Schritt: Starte beim fahren durch

Bei uns machst Du nur so viele Fahrstunden wie du tatsächlich benötigst – Versprochen!

Hier lernst Du alle Grundlagen zum Thema Autofahren und kannst alle Fragen stellen, die dir einfallen.  

Gesetzlich sind 12 Sonderfahrten vorgeschrieben:

  • 5 x 45 Minuten Überlandfahrt,
  • 4 x 45 Minuten Autobahnfahrt und
  • 3 x 45 Minuten Nachtfahrt.
     

5. Schritt: Der Tag der Wahrheit

Du absolvierst deine praktische Prüfung und hältst deinen Führerschein in den Händen.

Preise

(Der Gesamtpreis der Führerscheinkosten variiert nach der Anzahl der Fahrstunden)

4
Es sind mindestens 12 Sonderfahrstunden vorschrieben (5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten, 3 Nachtfahrten)
Kosten in € 


FAQ

Hierzu haben wir dir ein Berechnungstool eingerichtet, das findest du über der FAQ Section. Für die Führerscheinklasse B sind mindestens 12 Fahrstunden vorgeschrieben (5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten, 3 Nachtfahrten), wodurch ein Mindestkostenaufwand von 1.079 € entsteht (der Preis variiert nach der Anzahl der Fahrstunden, hinzukommen die Bearbeitungsgebühren der Ämter).

Die Sonderregelung Begleitetes Fahren mit 17 Jahren (BF 17) macht es möglich, dass Du den Autoführerschein schon im Alter von 17 Jahren machen kannst. Das gilt auf jeden Fall für die Führerscheine der Klassen B und BE. Jugendliche können sich frühestens sechs Monate vor Vollendung des 17. Lebensjahres anmelden. Dabei gibt es allerdings auch noch eine Voraussetzung für dich: Deine Eltern - oder die Erziehungsberechtigten - müssen deinem Plan zustimmen und den Antrag bei der jeweiligen Fahrerlaubnisbehörde zumindest mit einer Unterschrift unterstützen. Falls Du schon vor Vorfreude platzt: Die theoretische Führerscheinprüfung kannst Du übrigens frühestens drei Monate vor Vollendung des 17. Lebensjahresablegen - die praktische Prüfung frühestens einen Monat vor deinem 17. Geburtstag.

Wenn Du deinen Führerschein hast, dann bekommst Du deine Fahrerlaubnis zunächst auf Probe ausgestellt. Keine Angst, es handelt sich um eine reguläre Fahrberechtigung - sie ist aber an besondere Folgen nach Fehlverhalten geknüpft. Diese Probezeit dauert zwei Jahre an, kann allerdings bei Fehlverhalten auch verlängert werden. Sie beginnt gleichzeitig mit der Aushändigung des Führerscheins. Letztlich musst Du während der Probezeit allerdings nichts Besonderes beachten, denn gewissenhaft und sicher Fahren solltest Du immer!

Wenn Du den klassischen Autoführerschein der Klasse B gemacht hast, dann darfst Du neben dem PKW auch noch einige andere Fahrzeuge fahren. Auf jeden Fall dann, wenn deren Gesamtmasse das Gewicht von 3,5 Tonnen nicht überschreitet. Außerdem darfst Du nicht mehr als acht Personen im Gepäck haben. Mit der Klasse B hast Du die Klasse L und M mit dabei. Du darfst also auch einen Traktor und einige Arbeitsmaschinen fahren. Auch einen Anhänger kannst Du an dein Auto koppeln. Dieser darf allerdings nicht schwerer als 750 Kilogramm sein.

Eine ganze Menge! Der Klassiker unter den Führerscheinen ist die Klasse B, insgesamt gibt es aber ganze 17 verschiedene Führerscheinklassen. Jede Menge Möglichkeiten und Vielfalt also. Wir haben für dich zusammengefasst, mit welchen Klassen Du deinen Führerschein erweitern kannst.

Führerscheinklassen für Krafträder (also Motorräder etc.): AM, A1, A2 und A
Führerscheinklassen für PKW: B, BF17, BE, B96
Führerscheinklassen für LKW: C, CE, C1, C1E
Führerscheinklassen für Busse: D, DE, D1, D1E

Gute News, wenn Du einen Autoführerschein der Klasse B gemacht hast: Mit diesem darfst Du auch bestimmte Motorräder fahren. Offiziell heißt es dabei, dass der Führerschein "zweirädrige Kleinkrafträder (Klasse L1e-B), dreirädrige Kleinkrafträder (Klasse L2e) und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge (Klasse L6e)" umfasst. Praktisch bedeutet das, dass die Motorräder eine Geschwindigkeit von 45 km/h nicht überschreiten dürfen, der Verbrennungsmotor maximal 50 ccm und die Motorleistung höchstens 5,5 PS erreichen dürfen. Wenn Du schneller unterwegs sein willst, dann musst Du einen eigenen Motorradführerschein machen.

Praktisch die gleiche Antwort, wie zuvor bei den Motorrädern: Ja, mit dem "Lappen" der Klasse B darfst Du Roller fahren. Allerdings gelten auch hier die Beschränkungen, die auch bei den Motorrädern gelten. Kleinkrafträder, welche die Fahrzeugklasse AM einschließen, darfst Du fahren. Dazu gehören so genannte motorisierte Zweiräder - oder deutlicher: Mopeds und Roller. Diese dürfen aber nicht schneller als 45 km/h fahren können und mit einem maximalen Hubraum von 50 ccm ausgestattet sein. Wenn es ein bisschen mehr sein soll, dann musst Du auch in diesem Fall einen Extra-Führerschein machen.

Bei diesem Thema gibt es traditionell eine Menge Verwirrung, was damit zu tun hat, dass die Regelungen immer wieder verändert und angepasst wurden. Klar ist, dass folgende Führerscheinklasse eine Rolle spielen: B, B96, BE, C,C1, C1E und CE. Mit dem Autoführerschein der Klasse B dürfen also auch schon Wohnmobile gefahren werden, diese dürfen allerdings nicht schwerer als 3,5 Tonnen sein. Wenn Du schwerere Wohnmobile fahren willst, dann brauchst Du die Klasse C - und aufwärts. Bei diesen liegt die Grenze dann bei 7,5 Tonnen. Einen eigenen Führerschein für Wohnmobile gibt es allerdings nicht.

Ab 17 Jahren geht es richtig los, denn dann kannst Du deinen ersten Autoführerschein machen. In diesem Alter spielt allerdings noch das "Begleitende Fahren ab 17 (BF17)" eine Rolle. Bei jeder deiner Fahrten muss eine Begleitperson auf dem Beifahrersitz sein, die mindestens 30 Jahre alt ist und seit mindestens fünf Jahren selbst einen Führerschein hat. Schon ein halbes Jahr vor deinem 17. Geburtstag kannst Du mit dem Führerschein der Klasse B anfangen, damit Du dann auch rechtzeitig zu deinem 17. Geburtstag fertig sein kannst. Dann erhältst Du eine Prüfungsbescheinigung - also noch keinen normalen Führerschein. Dieser wird dir erst bei deinem 18. Geburtstag ausgehändigt.

Bevor Du die praktische Prüfung ablegen darfst, musst Du die theoretische Prüfung abgeschlossen haben - und zwar erfolgreich. Dabei werden einige Fragen gestellt, die Du im Stil des Multiple Choice beantworten musst. Das erinnert schon sehr an Schule und daher musst Du auch bei der Vorbereitung die Schulbank drücken - in diesem Fall die Fahrschul-Bank - damit Du gutvorbereitet in die Prüfung gehst und sie nicht noch einmal machen musst. In der Vorbereitung auf die theoretische Führerscheinprüfung wird ein Fragenkatalog durchgegangen, der in der Regel um die 1600 Fragen umfasst. Ungefähr zwei Drittel von diesem Grund- und Zusatzstoff sind relevant für die Theorieprüfung für die Führerscheinklasse B.

Bei der Vorbereitung auf die Theorieprüfung für die Führerscheinklasse B stellt sich natürlich die Frage, wie viele Theoriestunden Du benötigst. Da in der Vorbereitung etwa 1000 Fragen für die theoretische Prüfung relevant sind, ist das Aufgabenfeld durchaus komplex. Die gute Nachricht ist allerdings, dass viele Fragen ähnliche Lösungen und vor allem auch einen ähnlichen Aufbau haben. Fakt ist, dass die Theoriestunden in Kombination mit dem praktischen Fahrstunden sehr wichtig sind - denn dort wird der Grundstein dafür gelegt, dass Du dich auch wirklich auf das Fahren konzentrieren kannst. Daher bietet es sich an, die Theoriestunden vor den Fahrstunden zu machen. Zwölf theoretische Stunden sind Verpflichtend, dann kannst Du die Prüfung ablegen.